Zunächst ist für eine Kamelie der Standort wichtig. Hierbei sollten Sie berücksichtigen, dass Kamelien eine sehr helle Stelle benötigen. Andererseits sollten Sie auch nicht vollständig der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, da dies ebenso schädlich wäre. Auch die Temperatur ist sehr wichtig, wenn Sie einen optimalen Blütenstand erzielen möchten. So sollte die Temperatur nicht mehr als 16 Grad betragen. Ist die Temperatur im Sommer oder Winter zu hoch, stirbt die Kamelie schnell ab.
Kamelien reagieren zudem sehr empfindlich auf einen zu kalkhaltigen Boden. Das sollten Sie auch bei der Wahl des richtigen Düngers berücksichtigen. Auch beim Gießen sollten Sie darauf achten, dass das Wasser nicht kalkhaltig ist. Am besten Sie verwenden hierzu Regenwasser oder leicht abgestandenes Wasser.
Prinzipiell sollten Kamelien regelmäßig gegossen werden und Sie sollten auch für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Vermeiden Sie aber in jedem Fall Stauwasser. Ab August sollten Kamelien dann nicht mehr so häufig gegossen werden, damit sich die Knospen optimal entwickeln können. Aber auch in diesem Zeitraum sollten Sie für eine gute Luftfeuchtigkeit sorgen und das Austrocknen der Wurzeln verhindern.
Bei Kamelien sollten Sie auf einen radikalen Rückschnitt verzichten, obwohl der durchaus möglich ist. Stattdessen sollten Sie sie nur ein wenig nach der Blütezeit auslichten.
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